Last Days in Hongkong. Byebye

21Jan2017

Do, 19.01.17

Heute habe ich nochmal meine Lieblingsorte in Hongkong besucht, allen voran der Vogelmarkt! So langsam heißt es wirklich Abschied nehmen, aber Hongkong ist eine Stadt in die ich wiederkommen werde!

 

Fr, 20.01.17

Die paar Stunden vor meinem Abflug hab ich noch mit meiner kantonesischen Freundin Yan verbracht, wir waren nochmal lecker Dim Sum essen und sind mit der Tram durch Central gefahren.

Auf dem Weg zum Flughafen kamen dann auch meine Noten raus und ich kann absolut zufrieden sein. Es hat sich gelohnt, auch wenn es nicht immer einfach war und der Druck ein völlig anderer war!

Im Flughafen Terminal war dann noch ein letztes Mal die berühmte AC auf volle Kälte geschaltet und dann ging es ohne jegliche in die A380 nach Frankfurt.

 

Sa, 21.02.17 Stuttgart

Nach ein paar Stunden Aufenthalt in Frankfurt und dem wie immer kürzesten Innerdeutschen Flug bin ich wunderbar in Stuttgart mit einem kleinen Plakat und zwei strahlenden Elternteilen in Empfang genommen worden.

 

 

Ich möchte mich hiermit bei allen Lesern bedanken, ich denke wenn ich Mama, Papa und Joel nenne habe ich die Mehrheit. cool

Das wars jetzt erstmal mit meinem Reiseblog, die nächste Reise ist noch nicht geplant, vielleicht wird es jetzt wieder mal Europa.

Byebye Hongkong! M Goi!

Myanmar. Yangon, Bagans Tempel und der Inle Lake

18Jan2017

Mo, 09. 01.2017, Yangon

 

Heute ist dann der letzte Teil meiner Reise angebrochen: Es ging von Siem Reap über Bangkok nach Yangon in Myanmar. Yangon war bis vor ein paar Jahren noch die Hauptstadt von Myanmar, bis die Regierung beschlossen hat eine völlig neue Hauptstadt zu bauen.

Der Anflug auf Myanmar war absolut atemberaubend da bis kurz vor den Flughafen nur Felder und Flüsse sind und ab und zu ein goldener Tempel im Sonnenuntergang geblitzt hat!

Am Flughafen hab ich mir direkt eine Simkarte geholt, damit ich nicht ohne Internet in Bredouille komme. War im Nachhinein auch sehr sinnvoll, da das Wlan noch nicht 100% verbreitet ist und wenn dann doch sehr langsam.

Auf dem Weg in die Stadt, der übrigens 2h gebraucht hat, hat mir der Taxifahrer erstes burmesisch beigebracht und auch die Stadt gefällt mir jetzt schön bedeutend besser und wirkt auch besser entwickelt als Phnom Penh, abgesehen von dem absoluten Verkehrschaos, das zu Rush Hour in der Stadt herrscht.

Im Hotel hab ich dann direkt eine nette Kanadierin kennen gelernt mit der wir noch ein wenig durch die Straßen gelaufen sind und noch kurz was essen waren.

Man wird zwar angeschaut, aber es sind mehr respektvolle und fast schon schüchterne Blicke! Das Land ist einfach viel unberührte noch und es ist super wie die Männer noch in den traditionellen Röcken, den Longis auf der Straße laufen!

Die Stadt hat auch einige alte Kolonialhäuser, die zwar etwas runtergkommen sind aber das macht ihren Charme aus und naürlich zwischendrin die goldenen Dächer der Pagoden!

 

 

Di, 10.01.2017, Yangon

Morgends sind Lynn und ich dann recht früh aufgestanden und zum Bahnhof gelaufen, von dem es eine Ringlinie gibt, die einmal um Yangon fährt. Der Zug ist zwar unheimlich langsam und braucht deswegen auch 3 Stunden aber das ist definitv eines meiner Highlights in Myanmar gewesen! Man sieht wie die Leute leben, wie sie auf Märkte gehen und ist mittendrin im Leben, wenn die Händler durch den Zug laufen, Essen verkaufen und Säcke voll Gemüse im Gang verstauen. Alle halten ein Schwätzchen mitteneinander und wir wurden auch versucht eingebunden zu werden indem uns viel im und ausserhalb des Zuges in brüchigem Englisch erklärt wurde.

 

Auffallend auch, da man die Menschen das erste mal so richtig aus der Nähe betrachtet ist die bekannte "Gesichtsbemalung", vor allem bei den Frauen. Das ganze wird "Thanaka" genannt und dient als Kosmetik, Bemalung und Sonnenschutz, da es schön aussieht und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, vor der Sonne schützt und kühlt. Thanaka wird aus einer Holzrinde gewonnen und entweder direkt vom Holz auf einem Stein gerieben und direkt aufgetragen  oder zu Pulver gepresst, dass man dann mit Wasser befeuchtet und das Pulver in der Hand zu der Paste anrührt.

Toll waren auch die fliegenden Händler, die ganze Essensstände an einem Stock befestigt auf ihren Schultern getragen haben und an dessen Ende 2 kleine Kojen waren, in denen die Lebensmittel aufbewahrt wurden.

So schön die Zugfahrt aber auch gewesen sein mag, man hat auch die Schattenseiten gesehen und dazu gehört definitiv der Müll, der einfach auf den Boden geworfen wird und dann verbrannt wird, also auch Plastikmüll.... Und natürlich ist nicht alles Zuckerwatte in diesem Land und wir haben auch die ärmlichsten Hütten gesehen am Stadtrand, aber das Land ist ja gerade erst dabei sich zu öffnen und ist von einer Militärdiktatur kürzlich erst befreit. Zufrieden wirken sie aber alle mal und an den Touristen wird auch ein ganz schönes Geld verdient.

Myanmar gilt meines Wissens als eines der buddhistischen Landes der Welt, was ich vom gefühl her nur bestätigen kann. Mönche sind allgegenwärtig und morgens haben wir sogar eine Reihe von Mönchen gesehen, die von Haus zu Haus ziehe und Spenden (Reis oder Geld) von den Bewohnern, die schon auf der Straße warten, sammeln.

Mittags haben wir uns dann die großen Pagoden angeschaut, natürlich die Shwedagon Pagode, einer der größten und einfach eindrucksvollsten Tempel, den ich je gesehen habe! Mit ihrerer riesigen goldenen Kuppel und den kleinen goldenen Tempeln drumherum ist, die Pagode nicht umsonst das Wahrzeichen von Yangon bzw. Rangun.

  

Dann haben wir noch eine kleinere Pagode, die Sule Pagode angeschaut, die einfach auf einem der meist befahrensten Kreisverkehre der Stadt steht. Auch der war sehr beeindruckend, aber es ist wirklich ätzend und etwas eklig, dass man überall Barfuss rumlaufen muss um seinen Respekt zu zollen. Haben wir natürlich auch immer gemacht, aber es gibt sehr viele Tauben in Yangon und die scheissen auch gerne ...

Nach den Tempeln haben wir uns noch in einen kleinen Park zwischen den ganzen Kolonialgebäuden gesetzt, dort hat sich dann ein junger Burmese zu uns gesetzt und ein bisschen mit uns geredet und wollte uns toruristische Highlights erklären. Haben dann ganz lange geredet und der war sehr gebildet und sehr belesen auch in deutscher Literatur und hat sogar Bundespräsident Gauk gekannt und schon getroffen. Einfach wahnsinnig symphatische Menschen!

Danach sind wir zurück ins Hostel und ich habe schon meine Tasche gepackt, weil ich meinen Nachtbus nach Bagan erwischen wollte. Hab mir dann mit einem Argentinier aus dem Hostel, der auch auf den selben Bus wollte ein taxi geteilt. Zum Glück war ich bei der ganzen Sache nicht alleine, da das ganze Busreisen nicht so einfach war am Anfang ... Das Taxi wurde uns vom Hotel gerufen und der hat auch dem Taxifahrer gesagt, wo wir hinwollen. Da der Verkehr ja so schlimm ist, sind wir auch schon fast 3 Stunden vorher losgefahren, da der Busbahnhof sogar ncoh weiter außerhalb der Stadt ist, als der Flughafen. Wir waren also ganz zuversichtlich bis er auf einmal an den Flughfane hinfährt und meint wir wären jetzt da! Wir haben natürlich vorher recherchiert und wussten, dass der Busbhanhof NICHT am Flughafen ist! Der Taxifahrer konnte ganz schlecht Englisch und wir wolltne ihn dann mit unseren Handys und Google Maps zum richtigen Bahnhof leiten, er hat uns aber nicht so richtig geglaubt und erst mal wildfremde Leute auf der Straße gefragt, dies auch nicht wussten .... Einer wusste es dann aber und dann haben wir den bahnhof kurz vor knapp gefunden. War aber ein riesiges Areal und bis wir den passenden Bus hatten, hats auch noch seine Zeit gebraucht ....

Endlich am Bus war das dann ein recht gemütlicher und komfortabler Bus, in dem man recht gut schlafen konnte.

 

Mi, 11.01.2017, Bagan

Morgends wurden wir dann um 6 Uhr sind wir dann auf einem Platz in der Nähe von Bagan rausgeschmissen worden und erst mal von Taxifahrern überrannt worden, die uns ehrlich gesagt alle abzocken wollten und Preise bis 30€ verlangt haben ... Mit einem konnten wir dann zum Glück handeln und er hat mich und den Argentinier Licho in unser Hostel gebracht (waren nämlich zufälligerweise im selben). Dort konnten wir uns ein bisschen hinsetzen und ausruhen, es gab Kaffe und die ersten im Hostel sind schon zu Sonnenaufgangstouren aufgebrochen :)

Wir haben ein bisschen organisiert was wir sehen wollen und sind dann erst so gegen 11 Uhr mit dem anderen Mädel Lynn aus meinem anderen Hotel in Yangon auf Erkundungstour.

Am Einfachsten ist es wenn man mit einem der vielen Elektrobikes rumfährt- die halten einen Tag und kosten nur 5€.

Da die Tempel alle wirklich weit verstreut sind, macht sich der Scooter echt bezahlt und die Hitze wird ein wenig angenehmer durch den Fahrtwind. Die kleineren Tempel sind aber alle schon ähnlich, von daher denke ich reichen 2 bis 3 Tage vollkommen für Bagan. So wirklich begreifen kann amn die Größe wahrscheinlich erst aus der Luft ( dass ich nicht mit dem Heißluftballon gefahren bin bereue ich sehr), aber sonst kann man ja auch in einige Tempel reingehen und aufs Dach gehen - natürich barfuss ....

Schade war, dass einige Tempel und vor allem die großen goldenen Kuppeln eingerüstet waren, da es ja erst im August ein Erdbeben gab, das deutliche Schäden hinterlassen hat.

Um die Tempel gibts natürlich wider ganz viele Händler, die mal mehr mal weniger anhänglich sind, aber das ist wohl mittlerweile auf der ganze Welt so. Trotzdem hat es viel weniger Touristen als in Kambodscha (zum Glück!) und es sind viele Einheimische gekommen, um das Ananda Pagodenfest bei Vollmond zu feiern. Die Leute haben dann mit Ochsenkarren am Wegesrand um die Tempel kampiert und waren auch ganz aufgeregt, wenn sie mal jemanden Blonden gesehen haben. Vor Ort sind dann die Meisten auf der Ladefläche von Trucks mitgefahren.

Manche Tempel sind übrigens steiler als gedacht.

Zum Sonnenuntergang sind wir noch zu einem Tempel mit einer recht hohen Aussichtsterasse, und das war natülich sehr schön, auch wenn es den Sonnenaufgang nicht schlagen kann! Leider waren dort einige Touristen, aber naja ...

 

Do, 12.01.17 Bagan

Morgends wurde uns vom Hostel gezeigt, welcher Tempel ganz besonders toll ist für den Sonnenaufgang, allerdings war der eben auch auf keiner Karte eingezeichnet und uns wurde nur eine riesige Fläche eingekreist und gesagt, da ist der ...

Wir wussten also morgends um 6 nur grob wo wir hinwollen und da es auch noch Nacht war, haben wir den Tempel natürlich nicht gefunden. Wir waren zu viert unterwegs und haben dann beschlossen auf Tempel draufzuklettern, auch wenn sie keinen Aufgang haben. Allerdings war Klettern nicht so einfach und zum Glück hatten wir den Argentinier dabei, der uns prakisch alle hochgehoben hat. Ja ich weiß, man darf nicht auf die Tempel hochklettern und glaubt mir, die Narben und Aufschürfungen habe ich immer noch. Aber dafür habt ihr jetzt hier ein Video von unseren kläglichen Kletterkünsten.

Der Sonnenaufgang war denke ich einer der schönsten Momente in meinem ganzen Leben! Wie sich die Tempel aus der Nacht gegen die Sonne abzeichnen mit ihren Verzeirungen und die Maße an Heißluftballons, die dann aufsteigen und vor einem über das gigantische Tempelfeld schwebt.

Als es schon heller war, haben wir auch noch eine andere Person auf einem großen Tempel ein paar 100 Meter weiter gesehen und da dachte ich mir schon, dass das der Tempel ist, den wir gesucht haben. Die anderen sind dann schon zurück ins Hostel, aber ich wollte eben zu diesem Tempel. Da aber die Straßen oder Sandpisten etwas verzweigt und undurchsichtig sind, bin ich einfach schnurstracks auf den Tempel zugefahren und kein Gestrüp konnte mich und meinen chinesischen EScooter davon aufhalten! Ich denke ich habe mehr Kratzer davon getragen, als der blöde Roller.

Auf dem weg zurück vom Tempel habe ich mir Stecknadeln auf Google Maps gesetzt und kenne jetzt also den optimalen weg zu dem Tempel.

Zurück im Hostel haben wir erstmal gefrühstückt und sind dann gegen 11 Uhr wieder losgezogen und haben uns die Tempel angeschaut. Bei dem besagten Tempel, bei dem das große Fest abgehalten wird, waren wir aber tatsächlich die einzigen Touristen und wollten dann auch nicht so in deren Privatsphäre eindringen. Allerdings haben sie sich alle über mich gefreut und ich musste doch einige Fotos machen oder wurde "unbemerkt" fotografiert. Ich musste aber dann doch auch ein paar Mal voll draufhalten und dann aber auch mit euch teilen: Die "Coolkids" und eine Mutter mit Kind.

Nachmittags im Hostel wollte ich noch fragen, wo man am besten ein paar kleine typische Lackschälchen kaufen könnte, als Souvenirs. Die nette Frau im Hostel meinte dann, dass eine der Angstellten die mit ihrer Familie herstellt und da sie gerade frei hat, wollte sie mich auch hinbringen. Wir sind dann also in dieses kleine Dorf in der Umgebung gefahren und dann durfte ich wirklich bei den zuhause mich in die Hütte setzen (Hütte zwar, aber top ausgestattet mit Fernseher) und musste noch etwas warten, weil noch andere was kaufen wollten. Die Mutter hat mir dann Tee serviert (noch nie hatte ich so ien dreckiges Glas und so guten Tee) und sogar noch extra Chips gekauft. Ich hab dann 2 Schälchen gekauft und eines sogar noch als Geschenk bekommen. Und zum Mittagessen hätten sie mich auch noch eingeladen! Auch das war sicher eines meiner Highlights.

Dieses Mal haben wir den Sonnenuntergang am Fluss angeschaut, auf dem dann zufällig im Abendrot ein einziger Fischer gefahren ist. Sah natürlich wahnsinnig toll aus, aber ich habe mich gefragt, ob das vielleicht gestellt war- aber zu gestellten Motiven kommen wir noch.

 

 

Fr, 13.01.17 Bagan

 Morgends wieder zum Sonnenaufgang aufgestanden und dieses mal haben wir auch den richtigen Tempel mit Hilfe meiner Stecknadeln gefunden :) Der Auftstieg war sehr leicht, da wir ja jetzt richtige Stufen und Treppen hatten, aber die Aussicht gestern war meiner Meinung nach leicht besser- war natürlich immer noch atemberaubend!

Nach dem Sonnenaufgang haben wir noch einen kleinen Landausflug gemacht zum Mount Popa. Einem heilligen Berg etwa 2 Autostunde von Bagan entfernt, in dem angeblich die Schutzheiligen von Myanmar wohnen. Auf dem Berg oben war natürlich eine Pagode zu der wir hingelaufen sind und in der man auch alles Barfuss machen musste, was wirklich ech ekelhaft war, da auch ganz viele Affen da rumgesprungen sind.

Die Aussicht oben aber war wunderschön und man hat sich fast schon gefühlt wie in Nepal.

Auf dem Rükweg haben wir noch an einer Raststätte halt gemacht, an der Zuckerrohrschnaps gebraut wurde und wir durften Tamarindesüßigkeiten probieren. Abgerundet wurde das ganze durch den bekannten Teeblattsalat, eine Paste aus Teeblättern, die man mit Erdnüssen, Knoblauch, Samen und Ingwer mischt.

Und hier noch eine typische Lunchbox mit verscheidenen Etagen, die dann verschiedene Sachen enthalten.

Mittags hab ich dann noch ein wenig im Hostel entspannt, weil ich abends an den Inle See gefahren bin.

 

Sa, 14.01.17 Inle Lake

 Auch der Bus war etwas anstrengend, da ich wusste dass man unter Umständen an irgendeiner Kreuzung 15 km vor dem Ort rausgeworfen wird. Hatte auch extra im Hostel noch gefragt und der meinte der Bus bringt mich bis kurz vors Hostel. War natürlich nciht so und wir standen nachts um 3 an dieser Kreuzung, aber ein bisschen Selbstrecherche war schon gut. Im Hostel habe ich noch ein paar Stunden geschlafen und mich dann für eine Tour auf dem Inle See angemeldet.

Die Boote dort sind lang und sehr schmal, für die Touristen wurden Stühle reingsetzt, so dass am Ende 5 Touris und ein Bootsführer im Boot waren. Das Boot hat einen sher merkwürdigen Aussenborder, den man so verstellen kann, dass man auch bei den geringsten Wasserständen noch fahren kann. Zum Glück gabs Decken auf dem Boot, da es wahnsinnig kalt war und Leute sich sogar offene Feuer auf der Straße gemacht haben.

Der See war riesßig und mit der sich spiegelnden Sonne sah es super aus. Es gibt ein berühmtes Bild, das die bekannten Einbeinruderer zeigt, wie sie einen Fischkäfig in einer Hand balancieren. Das aber eben ist ein Fakebild! Die standen alle am Eingang zum See und haben so posiert....

Auf dem See leben die Bewohner dann auf Stelzenhäuser und ernähern sich von Fischfang, Touristen oder Ackerbau auf schwimmenden Feldern (Tomaten, Gurken, Zucchini) oder von Lotusfaserverarbeitung zu Seide.

Wir sind dann durch die Dörfer gefahren und haben bei ganz vielen Werkstätten halt gemacht, was alles im Prinzip große Souvenirläden waren und man hat sich ein wenig Fehl am Platz gefühlt.

Eine Schmuckwerkstatt haben wir auch besucht, bei der Kinder etwa im Alter von 14 Jahre den Schmuck hergestellt haben, da habe ich mich wirklich schlecht gefühlt, da die auch nicht besonders glücklich aussahen!

Bei einer Weberei gab es auch die eigentlich aus Thailand bekannten Frauen mit den langen Hälsen und in einer Zigarrenfabrik waren wir auch. Dort werden die in Myanmar sehr bekannten Cheeroot Zigaretten hergestelllt und von Hand gerollt. Auch hier ein kleines Video.

 

Mein Highlight war dann aber ein Kloster auf dem Wasser mit schönem alten Holz und einer wahnsinnig schönen Atmosphäre. Angeblich sollen die Mönche dort dressierte Katzen haben, die durch Feuerreifen springen aber die hab ich definitv nicht gesehen.

Ein altes Plakat von Louis Vuitton

 

So, 15.01.17 Inle Lake

 Im Hostel habe ich mich extra für die Tour zum Sonnenaufgang eingetragen und bin auch um 6 in der Lobby gestanden. Einer den ich kannte hat auch eine Tour gemacht, also dachte ich schon dass das Stimmen wird. Wir sind also raus auf den See gefahren, war immer noch Bitterkalt und ich hab mich schon direkt auf mein Bett danach gefreut. In dem Boot auf dem See gab es sogar Frühstück und da ist mir bewusst geworden, dass das eher ncht nur die Sonnenaufgangstour war...

Ich bin auf eine komplette Tagestour geraten, die ich aber nicht bereue! Die Tour war nämlich viel schöner, als die gestern und nicht so touristisch. Natürlich sind wir noch mal zu den Zigarren und zu den Webereien gefahren, aber immerhin nicht mehr zu den armen Kindern in der Werkstatt!

Und Mittags haben wir dann bei einer Privatfamilie zu Hause Mittag gegessen und sind noch ein bisschen mit alten Känen durch die Wasserstraßen gepadelt.

Der Bootsfahrer hat uns dann auch erzählt, dass er nur 5€ am Tag bekommt, und dennoch habe ich im Bus nach Yangon dann wieder Leute gesehen, die Iphones hatten...

Abends waren wir dann noch bei einer Vorstellung von einem burmesischen Marionettentheater.

 

Mo, 16.01.17 Yangon

 Heute saß ich eigentlich nur im Bus wieder zurück nach Yangon und habe gehofft, dass ich es gesundheitlich durchhalte. Mich hat es dann nämlich doch noch erwischt und der Bus hatte keine Toilette, aber hauptsache kleine Fernseher für jeden ....

Und eine angnehme Temperatur mit 15 Grad und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit war auch im Bus eingestellt.

 

Di, 17.01.17 Yangon

 Ich hab jetzt nicht mehr viel in Yangon gemacht, da ja auch die letzten 2 Wochen sehr eindrucksvoll waren, bin noch zu einer Pagode am Fluss gelaufen, die Innen komplett mit Gold ausgekleidet war. Mittagswollte ich dann nur etwas Reis essen und bin in ein Restaurant, in dem ich der einzige Gast war. Hab dann eben den Reis bestellt udn etwas zu trinken. das Getränk kam und auf den Reis musste ich noch etwas warten. Allerdings haben sie mir den Reis direkt zum Mitnehmen gegeben .... Sogar ihren einzigen Gast haben sie rausgeworfen :D

Noch eine kleine Impression von einer Art Presse für Zuckerrohrsaft.

 

Mi, 18.01.17 Hongkong

Nach einem Zwischenstop in Bangkok und einem Taxifahrer in Myanmar der während dem Berufsverkehr Zeitung gelesen hat und Nägel geknipst hat, bin ich wieder in "meinem Hongkong" angekommen. Leider musste ich mein Zimmer ja schon abgeben, war also in einem Hostel. Hab dann noch meine Koffer die ich aber noch im Wohnheim hatte abgeholt und versucht in das kleine Hostelzimmer zu quetschen.

Wie es begonnen hat, so endet es auch!

Kambodscha. Phonm Penh und die unglaublichen Tempel von Angkor Wat

08Jan2017

Mo, 02.01.2017 Phnom Penh

Jetzt war er wirklich da, der letzte Tag in meinem Wohnheim und auch der letzte Tag für die nächsten 2 Wochen in Hong Kong- natürlich bestens prepariert.

 

Gegen Mittag war dann alles gepackt und ich bin gleich zum Bus zum Flughafen geflitzt, von wo es dann nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha ging. Der Flug hat völlig ohne Probleme geklappt und vor Ort habe ich mir natürich ganz landestypisch ein Tuk-tuk, ein Motorroller, auf dem mit einer technisch höchst impressionanten Halterung eine überdachte Karre mit 4 Sitzen montiert wurde, genommen. Das Wetter ist, zum Glück, wieder wärmer als in Hongkong, aber sehr sonnenintensiv.

Auch in Kambodscha trifft die alte Asienfaustregel "Je mehr Tuktuks, desto wilder der Verkehr" wunderbar zu und es gibt im Prinzip nichts anderes als Tuktuks. Schon beim in die Stadt fahren hat man gemerkt, dass das Land sehr von den Mopeds und Tuktuks lebt, jeder 2 Laden, war eine Reperaturwerkstatt. Sonst hat man aber das Gefühl gehabt, viel Anderes haben die Leute nicht, um Geld zu verdienen und da hab ich bereits angefangen zu kapieren, dass Kambodscha für mich absolut ein "Dritte Welt" Land ist.

Gehwege gibt es nicht und wenn ich vorhatte alleine die Straße zu überqueren, da ist mein Puls ganz schnell in die Höhe geschossen - Hier gilt "Gehe, wenn die Locals gehen". Ich hab s unversehrt überlebt, aber kann nicht leugnen, ein paar Unfälle und den ein oder anderen tödlichen Unfall gesehen zu haben.

Das Hotel in dem ich war, war perfekt um neue Leute kennen zu lernen und hatte sogar eine eigene Bar. Das Hostel lag in dem Viertel, in dem alle anderen Hostels auch lagen und das irgendwie versucht wird, europäisch heruzrichten. Um die Ecke war ein Starbucks von einer Größe, die ich so noch nie in Deutschland gesehen habe ... Und trotzde gibt es Nachts keine Straßenbeleuchtung!!!

 

Di, 03.01.2017 Phnom Penh

Nachdem ich und 3 sehr nette amerikanische Jungs uns mit ein paar Donuts um die Ecke gestärkt hatten, sind wir zum Sightseeing in der Stadt aufgebrochen. Sind zuerst ein wenig Richtung Königspalast gelaufen, nur war der schon für die Mittagspause geschlosse, als wir ankamen und so sind wir Richtung Fluss dort gelaufen. Das alles konnten wir aber keineswegs ungestört machen, sondern wurden etwa alle 10 Meter von einem Typ angesprochen ob wir ein Tuktuk brauchen.

Der Fluss war wirklich interessant zu beobachten, gerade da er ein Seitenfluss des Mekongs ist und nur eine kleine Landzunge die 2 Flüsse trennt, allerdings auch so dreckig, dass ich nicht mal mit dem kleinen Zeh reintauchen wollte.

Da es aber so heiß war und PP jetzt nicht gerade vor Sehenswürdigkeiten platzt, haben wir uns ein Lokal gesetzt und die Jungs haben sich "Happy Pizza" bestellt, wenn ihr wisst was ich meine wink Da werden ganz besondere Kräuter mitgebacken

Danach gabs erstmal ne Runde Frozen Margeritas für alle cool mittags um 12.

Die Jungs sind dann irgendwann sehr happy geworden und so bin ich eben alleine zum Königspalast.

Gerade die goldenen Dächer, die Verzeirungen und die Tatsache, dass noch ein echter König hier wohnt, haben es mir angetan.

Allerdings waren die 10€ Eintrittsgebühr für kambodschianische Verhältnisse unglaublich viel Geld! Leider hatte ich oft in Kambodscha das Gefühl, dass die nur das Geld wollen und absolute Wucherpreise für Touristen verlangen. Es ist ihnen ja nicht zu verübeln, aber in Myanmar hat man sich da einfach viel wohler gefühlt, das waren auch schon hohe Touripreise und die sind ja auch nicht unbedingt besser dran, als die Kambodschaner.

Und Geld ist definitiv im Land vorhanden, aber eben in der Königsfamilie, die die Straße absperren lässt, damit die mit ihren Rolly Royce asufagren kann- allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Kambodschaner mit ihren jetztigen Regierungsform sehr zufrieden sind und ein absolut stolzes Volk sind!

Abends war ich wieder in der Bar, um ein paar Leute kennenzulernen, allerdings auch nicht zu lange, da ich am Tag davor noch ein paar Skypedates hatte wegen Wohnungen in Berlin, die Tage viel zu heiß sind und ich die letzten Nächte eh nicht gut geschlafen habe, da mir meine Malariaprophylaxe ganz wilde und unschöne Träume beschert....

 

Mi, 04.01.2017 Phnom Penh

Heute bin ich dann mit ein paar anderen aus dem Hostel raus zu den Killing Fields gefahren. Dort hat die Rote Khmer in 3 Jahren etwa 17.000 Menschen und in ganz Kambodscha 3 MIllionen Menschen umgebracht. die waren eine Art Millitärregime, die den totalen Kommunismus einführen wollten und daher, die ganze Bevölkerung aufs Lang und aus den Städten getrieben hat und alle Intellektuellen (Lehrer, Pfarrer, Leute mit Brille, Ausländer) mit Hilfe falscher und erzwungener Geständnisse hingerichtet hat.

Diese Killing Fields waren etwa eine dreiviertelStunde entfernt und wir haben ein Tuktuk dorthin geteilt, die Gegend wurde rasch ärmer und dort haben wir auch den ersten tödliche Verlehrsunfal gesehen, bei dem 2 Kinder umgebracht wurden...

Dort angekommen, haben wir uns alle einen Audioguide geholt, der das ganze absolut eindrücklich, für meinen Geschmack auch zu eindrücklich und wenig objektiv. Allerdings wurde ja auch immerhin ein Drittel ihrer damaligen Bevölkerung ausgelöscht und vielleicht haben wir Deutsche da bloß immer das Bedürfnis so objektiv wie möglich zu sein.

Die Killing Fields sind ein absolut schrecklicher Ort, vor allem da noch eine Großzahl der Knochen dortliegt und nur geborgen werden, wenn Wasser und Regen, sie freiliegen. Man sieht also ab und zu mal Knochen, Zähne und Kleiderfetzen durch den Boden schauen!

Um Munition zu sparen, da am Ende sogar bis zu 100 täglich umgebracht wurden, wurden die Menschen auf grausamste weise umgebracht. MIt dumpfen Schlägen oder, das wirklich allerschlimmste, es wurden Kinder an den Beinen gegriffen und mit den Köpfen gegen einen dicken Baum geschlagen!!!

Das ist so absolut grausam und eine Schande, dass so wenige Menschen übder diesen Völkermord wirklich informiert sind!

Dort gab es noch eine Gedemkstätte, in der in der Mitte viele Knochen und Schädel in einem Glaskasten gestapelt wurden. Man konnte darum laufen, aber das Gebäude war so eng gebaut, dass nicht einmal ein halber Meter Platz war zwischen Wand und Glas und an den ecken sogar noch weniger! Das war mir aber dann auch alles ein bisschen zu viel dort drin, da es mit Absicht so gebaut wurde.

Da unsere Stimmung eh schon am Boden war, sind wir wieder in die Stadt gefahren und zum S21 Museum gegangen, dass die Gefangenen beherbegt hat, bevor sie zu den Killing Fields gekommen sind. Dort war eigentlich die einzige Aufgabe aus den Gefangenen falsche Geständnisse herauszuzuwingen, wie sie arbeiten für die CIA, etc., damit sie dafür hingerichtet werden können. Natürlich wurden dazu schlimmste Foltermethoden wie Waterboarding, oder bei Frauen etwas mit tausendfüsslern in Wunden, das ich jetzt nicht näher ausführen möchte, angewandt.

Das Umbringen haben sie auch gerne "Zerschmetterung" genannt und im Audioguide war einmal die Rede von "Zerschmetterung zur Gewinnung von Blut". Dabei wurden den Gefangenen 4 Liter Blut abgenommen und danach wurden sie einfach an die Wand gelehnt und sind danach meistens gestorben...

Besonders eindrucksvoll waren auch die Gefangenenfotos, die dort von jedem Häftling aufgenommen wurden. Die gesichtsausdrücke waren von Verständnisslos, Wütend bis absolut verzweifelt und es hat mich sehr mitgenommen, da sie genauso wussten, dass sie eigentlich nichts getan hatten. Es waren leider auch viele Kinder und Frauen dabei.

Wieder im Hostel habe ich moch ein wenig gepackt und bin dann in meinen Nacthbus nach Siem Reap, Angkor Wat gestiegen, in dem ich sogar eine komplette Pritsche  zum Liegen hatte.

 

 

Do, 05.01.2015 Siem Reap

Gegen 5.30 morgends bin ich dann in Siem Reap angekommen und wurde zum Glück vone einem Hosteleigenen Tuktuk abgeholt. Dort konnte ich dann mich noch ein wneig am Pool auf den Liegen ausruhen, aber da die Amerikaner, die ich schon in Phnom Penh getroffen habe, heute die Tempel anschauen wollten, hab ich mich schnell angeschlossen. Allerdings musste man zuerst zu einem großen Gebäude fahren, wo man je nachdem, einen 1 oder 3 Tagespass gelöst hat, für den sogar ein Foto geschossen wurde. Ich hatte den 3 Tagespass, der mich 40USD gekostet hat, aber sonst muss man bei keinem Tempel mehr etwas zahlen, also alles in Ordnung.

Mal wieder im Tuktuk

Und ohne diesen pass hat man absolut keine Chance die Gegend dort zu betreten, da absolut jedes Auto und Tuktuk gestoppt wird und die Ausländer beim Eintritt in die Zone den Pass vorzeigen müssen. Mein fahrer hat das einmal vergessen und wir wurden sowas von "zurückgebrüllt".

Unser Tuktukfahrer mit Hängematte

Siem Reap ist der eigentliche Begriff für die Region und nur ein Teil des kleinen Kreises, es gibt groß und klein, heißt Angkor Wat. Ich habe dann die Amerikaner eben in Angkor Wat getroffen und dann sind wir dort ein wenig rumgelaufen! Einfach wahnsinn, wie sie das vor über 800 Jahren aufgebaut haben. Vor allem die Verzierungen sind wunderschön! Abends habe ich mir noch eine Doku über die Herrscher dort angeschaut und das ganze wurde uraprünglich auf einer Fläche von der Größe New Yorks gebaut und alles mit super intelligenten und ausgeklügelten Wassersystemen versorgt! Nur daran sind sie dann auch wohl irgendwann zu Grunde gegangen- die Wassersysteme konnten irgendwann nicht mehr die Menschen versorgen und sind ausgetrocknet.

Im kleinen Kreis sind eben Angkor Wat, das als Tempelanlage gedient hat, Angkor Thom, die "Hauptstadt" dort so zusagen und innen davon gab es noch Bayon, die Stadt mit den 464 Gesichtern. 16 Türme soweit ich weiß, von dem jeder auf allen 4 Seiten ein Gesicht trägt!

    mein kleiner Freund Bayon der Tempel mit den Gesichtern

Und dann gibt es natürlich noch Ta Prohm, der mit Abstand coolste Tempel! Er ist auch bekannt, als Lara Croft Tempel, da dort tatsächlich Teile von Tomb Raider gedreht wurden und die Ruinen von Bäumen überwachsen sind und er so eine einmalige Stimmung vermittelt.

 

Absolut schade war, dass man sobald man nur eine Fuß in die Nähe eines Tempels setzt, man sofort von allen möglichen Verkäufern belagert wird, die absolut nicht locker lassen, was auf Dauer unheimlich lästig wird! Ich denke, das war auch das was mich am meisten in Kambodscha im Vergleich zu Myanmar gestört hat, da letzteres recht untouristisch war und seine Natürlichkeit behalten hat.

Abends waren wir einem Restaurant namens "Haven" essen. War unglaublich leckeres kambodschianisches Essen, oft Reis mit Fleisch oder Gemüse oder Curry, das allerdings von ehemaligen waisenkindern zubereitet wird, die die Möglichkeit bekommen eine Ausbildung als Koch zu absolvieren.Danach haben wir ncoh eine dieser berühmten Fischmassagen ausprobietr. Ich hab meine Füße ohne Probleme bei den kleinen, winzigen Fischen reinhalten können, aber es gab auch goldfischgroße, bei denen ich absolut kein Held war.... Die Jungs haben mich total dafür ausgelacht ....

 

Fr, 06.01.2017 Siem Reap

Nachdem die Amerikaner heute zurück sind und ich keinen in meinem Hostel gefunden habe, der die selbe Tour mit mir machen wollte, bin ich eben alleine etwa 1,5h mit einem Tuktukfahrer aufs Land gefahren.

Mein Ritter (:

Zuerst in die Berge, wo in einem kleinen bewaldeten Hügel ganz interessante, hinduistische (!) Gravierungen ins Flussbett gehauen wurden! Hätte sie fast nicht gesehen, zum Glück gab es eine Guide der sie mir gezeigt hat.

Danach bin ich noch zu einem anderen Tempel gefahren, der für seine unglaublich tollen Verzeirungen im Stein bekannt ist. Und die waren wirklich einmalig und gelten nicht umsonst, als eine der schönsten der Welt.

Was mir auch noch außerordentlich gut an meinem Ausflug gefallen hat, ist dass ich übers Land gefahren bin und so gesehen habe, wie wahrscheinilch ein Großteil der Bevölkerung Kambodschas lebt. Es sind Hütten, man kann es nicht anders nennen, und ich wage zu bezweifeln, dass sie an das Stromnetz angeschlossen sind und fließend Wasser haben. Man hat oft öffentliche Fernseher in Gaststätten gesehen, vor denen ganze Reihen von Stühlen aufgebaut waren.

Übrigens sieht man kaum Menschen über 60, das haben wir uns mit dem Genozid der roten Khmer erklärt.

 

Sa, 07.01.2017 Siem Reap

Heute habe ich mit ein paar neuen Leuten aus dem Hostel die große Tempeltour wieder um Angkor Wat gemacht. Leute das dürft ihr nicht verpassen! Viel weniger Touristen und ganz besondere Tempel dabei! Wieder einer der von Bäumen überwuchert wurde und einer, den man nur über einen langen Steg über überflutetet alte Bäume erreichen konnte. Ich denke hier sagen jetzt Bilder mehr als tausend Worte.

Und dann gab es noch einen Tempel, der war so verzweigt und weitläufig, da hätte man Stunden zubringen können - haben uns dann aber auch dadrin verlaufen und die Anderen erst nach ner halben Stunde wieder gefunden ... :D

Zum Sonnenuntergang sind wir nochmal zu Angkor Wat direkt gefahren, aber diesmal zur Rückseite und wollten von dort den Sonnenuntergang anschauen, aber das habe ich mir irgendwie spektakulärer vorgestellt- war aber trotzdem nicht schlecht.

Und abends waren wir noch lecker Frösche essen :)

 

So, 08.01.2017 Siem Reap

An meinem letzten Tag in den Tempeln von Angkor Wat bin ich noch einmal aufs Land gefahren und zu dem Tempel gefahren, der am weitesten entfernt liegt- etwa 1,5 h mit dem Tuktuk.

Die Fahrt war sogar noch besser als die letzte Fahrt aufs Land, da wir wirklich durch kleinere "Dschungeldörfer" gefahren sind. Und diese Tuktuks halten definitv einiges aus! Wir hatten bestimte einen halben Meter teife Schlaglöcher auf der Straße und wir sind trotzdem ohne Schäden daheimangekommen :D

Der Tempel dort soll etwa ähnlich sein wie der Tempel von Ta Prohm, also von ganz vielen Bäumen überwuchert sein und der Tempel sein, der noch am untouristischsten ist. Leider haben mich die Horden von chinesischen Reisegruppen, die wohl alle übers Wochenende angereist sind eines besseren belehrt ...

Der Tempel war wirklich wahnsinnig toll, aber man sollte absolut früh da sein, da chinesische Touristen nicht die leisen und unauffälligen Artgenossen sind ... Ich hab den versucht denen ein bisschen aus dem Weg zu gehen und irgendwie hat mich dann so einer von diesen örtlichen Helfern aufgegabelt und ist mit mir atemberaubend und auch atemberaubend schnell durch die Tempel und durch die riesen Felsenrouinen durchgeklettert! War eines meiner Highlights definitiv und ich wollte ihm dafür auch ein kleines Trinkgeld geben, so etwa 2-3 $, ich hatte aber nur 5 und da musste ich eben das geben ... Aber hat er mich doch tatsächlich gefragt, ob ich ihm auch 10 gebe?! Das fand ich sehr frech, da 10$ sehr sehr viel Geld in Kambodscha ist, gerade für eine 10 minütige Klettertour, vielleicht aht er aber durch meine 5$ die Möglichkeit gesehen, da noch mehr zu holen.

Mein Tourguide

Das mit dem Geld geben ist soweiso etwas, das mich ziemlilch beschäftigt: Man wird oft von Kindern oder Mädels angebettelt etwas zu kaufen und ich habe nie etwas gekauft, da das die Kinder ja abhält zur Schule zu gehen, aber schlecht fühlt man sich trotzdem.

 Zurück nach Siem Reap haben wir dann komischerweise eine andere Strecke, eine normale Straße, genommen, aber da war ich auch absolut nicht böse. Auf der Strecke habe ich noch Mönche gesehen, die mit einem Pickup von Haus zu Haus fahren und mit riesen Lautsprechern ihre Spenden einsammeln.

Abends waren wir dann nochmal Happy Pizza essen und morgen gehts dann nach Myanmar :)

 

Die kleinen Dinge des Alltags

02Jan2017

Nun ist es also soweit: einer meiner letzten Blogeinträge für dieses Mal.

 

Am Anfang einer Reise ist alles groß, alles unbekannt, alles unglaublich. Aber verbringt man eine gewisse Zeit in dem Land, so wird vieles zum Alltag und so wird man mit den ein oder anderen sonderbaren Kleinigkeiten konfrontiert, die man zu lieben oder zu hassen lernt.

Hier mal eine kleine Liste.

 

Was ich nicht vermissen werde

 

  • Die Übervorsorglichkeit in der Öffentlichkeit
    • Besonders zu nenen sind hierbei die Schilder in der MTR, die einem davon abhalten sollen, die Rolltreppe runterzufallen 

   gggggggggggg  Hier mit einem Jungen Da mit einem älteren Mann

gggggggggggggg Von dem Mann gibts sogar ein Video sealed

gggggggggggggggg

    • Wovor auch sehr häufig gewarnt wird, ist vor dem rutschigen Boden. Sogar draußen, wenn es geregnet hat stehen überall die schönen gelben Schilder. Das kann noch so eine bekannte Sehenswürdigkeit sehen, das Schild muss da stehen - und nicht nur eins!

gggggggggggggggggggg

 

  • 8 Millionen Menschen
    • Es sind einfach unglaublich viele und wenn dann gerade noch Stoßzeit in der MTR ist, dann reicht einem das.
    • Die Hongkongchinesen, laufen einem auch kreuz und quer in den Weg. Ist egal, ob man dann fast über einen Koffer fällt oder dem anderen ein Bein stellt. Und dann brauchen die auch noch so lang, bis sie auf der Rolltreppe -DEM FEIND- sind... sealed  Ihr seht, das mit dem Laufen hat mich richtig genervt foot-in-mouth

 

  • Mit langer Hose bei 30 Grad aus dem Haus gehen, weil man nacher Vorlesung in einem Eisschrank hat.
    • Ich möchte mich gar nicht über die Klimaanlage beschweren, aber auf Minusgrade muss man sie nicht einstellen
    • Ansonsten aber ist sie ein Segen innocent

 

  • Die Milliarden Emails, die man täglich auf die Uniadresse bekommt
    • Entweder kommen sie von irgendwelchen Uniassociations
    • oder vom Prof, der mal nur kurz "Hallo" sagen wollte und schon mal "in touch" kommen wollte, bevor die Vorlesung losgeht

 

  • Die Anrufe unbekannter Nummern
    • Mindestens einmal die Woche wurde ich am Handy von unbekannten Nummern angerufen und auf Cantomesisch oder Chineisch vollgeschwallt wurde. Nach dem "Do you speak english?" wurde dann immer aufgelegt ...

 

  • Das Schmatzen und Schniefen
    • Vor allem in der Bib, gehen auch die kranken Studneten hin. Und Taschentücher braucht man nciht, man zieht einfach den ganzen Rotz schön wieder lautstartk hoch und wenns geht auch gerne 5 mal pro Minute

 

Was ich vermissen werde

 

  • Die "Vorsicht-Rutschig"-Schilder
    • Jaja, ich weiß... Aber Freunde ich sage euch: Der Boden ist so scheisse rutschig, wenn er nass ist

 

  • Es riecht überall ein bisschen nach Schwarztee
    • Ich war zwar davor kein großer Teefreund und bin es nicht unbedingt geworden, aber der Geruch hat so etwas heimeliges, selbst in den großten Straßen der Stadt.

 

  • Das Teilen
    • Hier wird grundsätzlich das Essen geteilt. Man bestellt also ein paar Gerichte und die werden dann in die Mittte gestellt und zusammen gegessen.
    • MERKE: Man muss schnell sein, wenn man nur mit Jungs essen gehtkiss

 

  • Das ständige Sparen im Supermarkt
    • Das Leben in Hong Kong ist nicht immer das billigste und das merkt man auch gerne im Supermarkt. Was aber mein Herz- und besonders das Schwabenherz- höher schlagen lässt sind die ständigen kleinen Angebote die man hat. "Kaufe 3 Orangen für nur 13$ statt 18$" - aber gerne doch! Oder "Nimm 2 zahl 1"- dann muss man eben auch mal das Opfer bringen und 2 Kekspackungen mitnehmen. cool Auch wenn es sich oft nur um Centbeträge handelt, das blutende Herz, das 15€ für einen Gin Tonic kaum ertragen kann, braucht auch etwas Gutes.

 

  • Die Möglichkeit einen Botschaftsbesuch als Ausrede zu benutzen
    • Ja, ihr lest richtig. Und ich kenne keinen meiner Freunde hier, der nicht mindestens einmal einen Besuch bei seiner Botschaft vorgegaukelt hat, um sich um einen Termin zu drücken oder sein Tutorial zu verschieben. Oder doch ein längeres Wochenende zu haben, weil ja Montag der gaaaaanz wichtige Termin ist und man deswegen leider die Lecture verpasst.

 

  • Die unglaublich warmen Nächte
    • Man geht soagr in den Club, um sich dank der Klimaanlage abzuküheln

 

  • Die Ladiesnight
    • Sekt. Frei. Die. Ganze. Nacht
    • Endlich mal eine gute Erfindung 

 

  • Der kleine Aberglaube irgendwo
    • Mein Buddy hat mir in der ersten Woche erzählt, dass man nicht durch die mittlere Tür vom Wirtschaftsgebäude laufen soll - Hab mich bishr streng dran gehalten, will ja auch keinen schlechten Notenschnitt haben!

 

  • Die Sicherheit
    • Nirgends, nicht einmal in Deutschland fühlt man sich so sicher wie hier. Würde ich in Deutschland Nachts durch einen Wald laufen? Nein!, aber hier haben wir unseren kleinen Nacht hike völlig "cool" gemacht.

 

  • Die Beziehung zu den Profs und Tutoren
    • Eine viel innigere Beziehung als wir das aus Deutschland gewohnt sind. Schon vor Semesterbeginn haben einige meiner Profs schon erste Emails geschickt, um "schon mal Hallo zu sagen". Allerdings haben die Emails irgednwann auch genervt, aber man begegnet sich trotzdem auf einer gleichen Ebene, was das Lernen und Fragen stellen viel angenehmer macht.

 

 

                       

 

Happy New Year

01Jan2017

Ich wünsche euch Allen ein Frohes Neues Jahr 2017!

Ich hatte einen wahnsinnigen tollen Jahresabschluss und schon Abschluss aus Hongkong auf einem Boot im Hafen und somit mit perfekter Sicht!

Singapur, Thailand und Kuala Lumpur

28Dez2016

Nach dem ganzen Gelerne die letzten 3 Tage ist es für mich dann auch am 20. Dezember auch mit meiner letzten Prüfung soweit: Das Semester an der HKU ist rum und auch mein Auslandssemester ...

Letzet Prüfung Meine Roomies und ich

Mit gepackten Taschen bin ich direkt nach meiner Prüfung mit einer Freundin an einen Busbahnhof in Kowloon gefahren, von wo wir nach China wollten. Wir sind extra von Shenzhen geflogen, also die erste Stadt in China, da es von dort etwas (nur etwas) billiger war. In Shenzhen sind die Visumsvorschriften etwas gelockert, man kann ein Visum on arrival bekommen, das einem dann dazu berechtigt 5 Tage in der Region von Shenzhen zu bleiben. Wir wussten auch dass das normalerweise ohne Probleme klappt, da das schon einige von unseren Freunden gemacht haben. Wir sind also ganz zuversichtlich in unseren Bus nach Shenzhen gestiegen und nach etwa ner Stunde sind wir an der Grenze gewesen. Also raus aus dem Bus, aus Hong Kong ausreisen und an der Immigrationschlange nstellen und dort hätten wir misstrauisch werden sollen. Es gab nämlich nirgends ein Hinweis für das On Arrival Ding. Nach einer halben Stunde und chinesischen Grenzbeamten, die kaum Englisch sprechen, haben wir also rausgefunden, an welchem Grenzübergang es wirklich das Visum gibt, sind nämlich doch nur 3 und da ist der Größt, an dem wir waren, natürlich nicht dabei. Wir also wieder umgedreht und mit Grenzbeamten rausbegleitet, es musste ja auch unsere Ausreise aus Hongkong wieder rückgängig gemacht werden.

Dann haben wir ein Taxi zu der anderen Grenze, wo es dann zum Glück geklappt hat und von dort dann mit meinen mäßigen Chinesischkentnissen ein taxi zum Fughafen Shenzhen genommen. Zum Glück sind die Taxis hier billig. Und ab hier hat sich dann auch schon unsere Sparerei mit 2 Bustickets, die wir nicht brauchen, 2 Taxis und einmal Visumsgebühr schon nicht mehr gelohnt... Aber es kam noch besser, später mehr dazu.

Sind dann am 21. um 5 Uhr morgends in Singapur gelandet und ich kann jetzt "Am Flughafen schlafen" von meiner To-Do Liste streichen. yell

Etwas ausgeschlafener sind wir dann in unser Hostel gefahren, wo uns dann klar wurde, dass unser Rückflug nach Shenzhen gar nicht klappen wird, da ein Visum on arrival nicht am Flughafen geht, sondern nur wenns Transit ist und die Airline uns ohne Visum gar nicht fliegen lässt. Unsere Kosten sind jetzt also noch um einen neuen Flug nach Hong Kong gestiegen ,... Ihr seht also, eine kleine Reiseabkürzung über das Land mit den schlimmsten Visumsbestimmungen  sind keine gute Idee.

 Da unser Hostel in Little India war, haben wir das zuerst angeschaut und das war wirklich sher süß und tatsächlich ein wirkliches kleines Indien und nicht so ein China Town wie in manch anderen Städten nur Restaurants sondern auch Kleidungsgeschäften, Supermärkten, etc. Die Menschen hier sind übrigens sowas von nett (haben umsonst gegessen) und das Englisch ist nochmal um einiges besser als in Hongkong, gerade auch bei Taxifahrern.

Ach und hier noch was, was ich gefunden habe, hab mich aber noch nicht entscheiden, welchen ich kaufen soll, haben alle so vertrauenswürdige Namen.

 Abends haben wir uns noch mit Freunden getroffen und Singapore Sling mit einer ganz akzeptabeln Sicht getrunken.

Danach sind wir noch ein bisschen feiern gewesen und standesgemäß im Karaoketaxi vorgefahren.

 

Am nächsten Morgen sind wir ein bisschen durch die Stadt gelaufen, hat leider geregnt, aber die Topattraktionen haben wir natürlich trotzdem gesehen.

Allerdings fande ich, dass die Stadt einfach zu sauber ist und zu gut geplant. Man sieht kaum Menschen auf der Straße, es fehlt das Leben - alles ein bisschen langweilig. Das Leben spielt sich wenn dann in Shoppingmalls ab und alles ist auf Konsum ausgerichtet. Zum Beispiel zeigt das letzte Bild ein altes christliches Kloster, das jetzt in einen großen Shoppingkomplex umgewandetl wurde und die eigentliche Kirche wird jetzt für Shows genutzt. Ich bin zwar jetzt nicht allzu religiös, aber so ganz toll fand ich das auch nicht.

 

Am 23. Dezember hab ichs dann wieder zum Flughafen gepackt, die anderen sind noch ein bisschen in Singapur geblieben. Ich bin nach Thailand, Phuket geflogen- sicher nicht mein Traumziel, aber es hat sich nunmal so ergeben und Weihnachten wollte ich so gerne am Strand sein.

Vom Flughafen dort habe ich dann einen Minibus mit anderen Leuten geteilt, der uns alle an unterschiedlichen Hotels rausgeschmissen hat. Davor haben wir aber noch an einem Reisebüro halt gemacht, wo man uns Trips andrehen wollte, sind grundsätzlich in der Mitter der Spur gefahren und haben gerne von links nach recht und wieder nach links überholt.

Neben dem Chef

Als wir dann so durch Patong gefahren sind, war ich so froh, dass Adrian und ich an einem kleineren Strand abseits unser Hotel hatten, der Ort ist einfach nur eine Katastrophe. Nur auf Toourismus ausgelegt, wie der ballerman, nur noch mit 100 Tatoostudios und 2000 Massagesalons, an denen mal mehr, mal weniger weibliche "Frauen" mit Masaaaasch geworben haben.

Im Hotel, das übrigens fest in Russenhand war, gabs dann aber erstmal einen schönen Begrüßungscocktail und so hat auch absolut Urlaubsstimmung begonnen.

Abends sind wir dann doch in die Stadt gefahren, haben was gegessen und sind dann noch in eine Bar gegangen. Allerdings hat man hier schon gemerkt, dass sie versuchen den Touristen das geld aus der Tasche zu ziehen. Preise waren etwa wie in Euopa und auf einmal wollten sie ganz nett mit uns "4 gewinnt" spielen und waren natürlich absolute Profis drin und auf einmal hieß es "Der nächste Verlust heißt, ihr zahlt 4 shots für 800 bath". Da haben wir dann Nein gesagt und sie haben von uns abgelassen und waren trotzdem noch nett, aber bei besoffenen klappt der Trick sicher super.

Sagen wirs so: Auf dem letzten Bild sind 3 Frauen :D :D

Am 24. haben wir absolut nichts großes gemacht, sondern nur mit den Russen am Strand gelegen, wobei die ja echt immer stehen, und uns eine Thaimassage geben lassen. Es gab auch noch "Sportmassage" und man hat das ziemlich abenteuerliche Hebungen gesehen, da hab ich das mal lieber gelassen innocent

Typische Hotdoglegs Meine Masseuse in Schwarz

Abends wieder in die Stadt und in einem wahnsinnig tollen und lokalen Restaurant gegessen, hieß No.6.

Danach waren wir in einer Billardbar, eine normale Bar, und haben ein bisschen Billard gespielt und uns mit den Barmädels angefreundet. Das war absolut ein unbesinnliches Weihnachten, aber gar nicht so schlecht, da so das Heimweh ausbleibt.

Am 25. haben wir wieder am Strand gelegen und uns den zugehörigen Sonnenbrand auf dem Bauch geholt, damit man auch schön rot auf beiden Seiten ist.cool

Mein Flieger nach Kuala Lumpur, wo ich dann die anderen aus Singapur treffen wollte, war schon um 8 Uhr morgends, also musste ich so um 4 das Hotel verlassen. Durch das nächtliche, ruhigere Patong zu fahren war auch schön und interessant, da einige von den Massagemädels auch noch an Straßenecken standen und jetzt sicher keine Massage mehr angeboten haben money-mouth

 In Kuala Lumpur hat dann alles super geklappt und ich bin auch ohne Probleme an mein Hostel  gekommen. In der Hostelbeschreibung stand dass man vorgewarnt ist, dass manche Betten auf 12 Fuß Höhe sind und die waren tatsächlich auf 4 Metern als Stockbetten. Wollte einmal die Klimaanlage ausmachen, aber die Fernsteuerung hat das Signal nicht bis nach oben gebracht, also musste ich da auch noch hochsteigen. Hab mir fast überlegt, ob ich nach nem Klettergut fragen soll, aber am Ende bin ich doch wieder heil runter gekommen.

Die Menschen in Kuala Lumpur sind sogar noch viel freundlicher als in Singapur, allerdings bekommt man als einzelne, blonde Frau schon den einen oder anderen Blick oder auch Spruch zu hören. Allerdings sind die mehr bewundernder Natur.

Da meine Leute aus Singapur erst am nächsten Tag ankommen, bin ich noch los und wollte mir Chinatown, eine Art Fakemarkt aber auch ganz viele Restaurants, anschauen. Allerdings hatte ich dort eine wirklich schlechteErfahrung, da ich von einem Mann verfolgt wurde durch diese kleinen Wegen zwischen den Ständen. ich habe es bemerkt udn bin extra stehengeblieben und habe mich umgedreht um zu schauen wer mich verfolgt und da wollte er auch stehen bleiben. habe ihn dann so mit meinen Augen fokussiert, dass er weitergelaufen ist, allerdings auch ein paar Stände weiterhinten stehen geblieben ist. Ich bin dann natürlich sofort umgedreht und wollte da so schnell wies geht raus, allerdings bin ich nicht wirklich vorwärts gekommen und er hat mich dann auch wieder n die Richtung verfolgt. Habe mich dann zu anderen Touristen gefüchtet und gefragt, ob ich mit ihnen rumlaufen kann. das haben wir dann so gemacth und ich war sehr froh, da der Typ immer wieder zwischen den Ständen aufgetaucht ist und als ich ihn einen von den männichen Touristen zeigen wollte, war er wievom Erdboden verschluckt.

Habe mich dann an dem Tag ehrlich gesagt nicht mehr getraut das Haus zu verlassen und würde wahrscheinlich auch nciht mehr groß alleine da rumlaufen. Allerdings war es wirklich nur einer unter so vielen anderen die wahsninnig nett waren...

 Am  nächsten Tag musste ich unsere Wohnung von Airbnb abnehmen und  hatte also nor den Vormittag. da war cih dann in der nationalen Moschee, da 60% der Malaien Muslime sind, und musste mich sogar vollverschleiern. Es gibt Bilder, aber die erspare ich euch und mir gerne :)

Abends als die Anderen da waren, waren wir noch in einer Bar, weil einer von uns Geburtstag hatte und danach noch Typisch Malaysisch essen.

Am 28. waren wir dann in der Stadt unterwegs und man merkt wirklich die arabischen, orientalischen Einflüsse überall. etwas was ich gar nicht in asienerwartet hätte.

Eine Mosche zwischen den Hochhäusern

Alles in allem gefällt mir die Stadt auch viel besser als Singapur :)

Abends haben wir noch ein bisschen in unserem Überlaufpool mit Blick auf die Petronas Twin Towers geschaut

Am 29. sind wir ein bisschen aus der Stadt rausgefahren zu den Batu Caves, sehr sehr große Hohlen mit verscheidenen Tageslichthöhlen und einem Hindutempel innen drin.

Leider wird das alles sehr kommerziell aufgezogen und in der Höhle wird alles gebaut und überall liegt Müll und Bauschutt rum. Nichts destrotrotz ein cooler tag mit vielen wilden Affen, Menschen als auch Tiere (:

Abends haben wir unseren letzten Tag in KL noch auf einem alten Heliport ausklingen lassen mit einer atemberaubenden Sicht auf die Stadt!

Tja und morgen gehts wieder für 4 Tage nach Hongkong zurück, bevor ich am 2. Januar nach Kambodscha fliege.

 

Historymuseum, Cocktail und Nachtwanderung

07Dez2016

Samstag hab ich mir wie gesagt, eine kleine Auszeit genommen (: Vormittags waren meine Wg Mädels und ich brunchen und dann schön shoppen in der Stadt.

Danach bin ich noch kurz ins Museum of History, da es als DAS Highlight von Hong Kong gesehen wird und das war auch absolut nicht übertrieben! Unglaublich gut gemacht und super anschaulich wurde durch  die Geschichte von Hong Kong geführt. Es wurde sogar eine kleine Stadt aufgebaut, in der ich mich natürlich verlaufen habe ....

Eine nachgebaute Ladenstraße

 

Abends waren wir dann auf einer Party von einem Freund auf dem Peak eingeladen, aber waren zuerst in einer coolen RooftopBar. Die Aussicht und Drinks waren der Wahnsinn und so langsam gewöhnt man sich an den HongKongStyle und 12€ für einen Cocktail sind gar nicht mehr teuer...

 

Irgendwann war es dann auch schon 1 Uhr als wir dann endlich los zur Bergparty wollten. Wir wussten dass wir ein Taxi bis zu einem gewissen Punkt nehemn können, aber dass wir dann nochmal 20 minuten bei Dunkelheit auf den bekanntesten Berg Hong Kongs steigen mussten, war uns nicht sooo bewusst. Und es ist einem auch eindeutig klar geworden, dass da die Natur auf einen wartet, als wir fast ein Stachelschwein überfahren hätten

Als wir dann endlich oben waren, war leider die Polizei schon vor uns da und die ganze Party war schon vorbei .... Wir wussten dann natürlich, dass wir im Leben kein Taxi bekommen hätten, wo wir rausgelassen wurden, also blieb uns nur die Möglichkeit nach Hause zu laufen, da es auch einen ausgeschrieben Wanderweg gab.

Wenn vorher der Weg noch einigermaßen beleuchtet war, dann war es jetzt stockduster und wir 3 Mädels sind nur mit Taschenlampen am Handy udn Musik, gegen die Einsamkeit 25 Minuten nach Hause marschiert.

Normalerweiße würde ich ja im Leben nicht auf die Idee kommen, nach der Party durch den Wald nach Hause zu laufen, aber in Hong Kong fühlt man sich einfach unglaublich sicher in dieser Bezeihung.

Immerhin hat sich die Sicht auf Hongkong ausgezahlt, trotz der 300 Höhenmeter die wir dann wieder runterlaufen mussten

Es ist nicht alles Gold was glänzt

02Dez2016

Liebe Leute,

 

es tut mir wahnsinnig Leid, dass ich nicht mehr so viel geschrieben habe seit Nordkorea, aber das studieren an der HKU ist gerade alles andere als ein Zucker schlecken ....

Auch wenn man vielleicht nur Bilder von tollen Stränden, Rooftop Bars und leckeren Brunchs hier oder auf Facebook sieht, so muss ich auch wirlich studieren.

Gerade sind alle Vorlesungen vorbei und wir haben etwa eine Woche bis dann die ersten Klausuren anfangen. Aber das heisst auch nicht, dass wir "frei" haben und nur für die Klausren lernen müssen. Da ist noch die Chinesisch Klausur und dann ein Econometrics Assignment, und ein spieltheoretisches Paper, eine Gruppenarbeit mit Vortrag, das chinesische mündliche Final und noch ein Paper zu besagtem Vortrag ....

Und natürlich kumuliert sich gerade jetzt alles and und es fällt einem unheimlich schwer die verbleibende Zeit zu genießen! -nur noch 30 Tag in Hong Kong:(

Auch wenn es am Anfang wirklich nicht leicht war unter 1000 Austauschstudenten eine komplette Clique zu finden, so schaue ich doch gerne auf meine gesamte Zeit schon zurück und werde die ganzen Pappenheimer vermissen. Am Ende wiederholt sich das selbe Muster ja eh: Man schaut auf die unglaublich laaaange Zeit, die noch vor einem liegt am Anfang mit gemischten Gefühlen und jetzt wehmütig zurück, da bald wieder das "langweilige" Deutschland droht.

Aber wie gesagt-Genuß muss sein- und daher wird morgen noch ein bisschen Sightseeing, Brunch und Shopping betriieben, dass die wöchentliche "Hongkong"-Portion nicht verloren geht und man nur in der Bib versauert!

Kommunismus, Kontrolle, Krieg - Korea Résumé

24Okt2016

Nunja, ihr habt jetzt also alle gelesen, was wir so die letzten paar Tage in Nordkorea erlebt haben und es fällt mir bis heute (eigentlich etwa 2 Wochen nach dem Trip) immer noch sehr schwer alles in Worte zu fassen und dieses Land wird trotzdem für immer bis zu einem gewissen Grad ein Mysterium für die westliche/ kapitalistische Welt sein.

Ein paar Dinge hier jetzt, auf die ich gerne nochmal eingehen würde, die mich nochmals gewundert haben:

Die "Supreme Leaders" und die Menschen im Alltag

Die "Supreme Leaders" sind wirklich omnipresent mit all ihren Fotos, Statuen und Sprüchen. Natürlich ist dadurch die Ideologie des kommunistischen Koreas und dem Gedanken Korea gegen die Imperialisten so unglaublich fest in den Köpfen der Menschen verankert. Wir hatten immer das Gefühl, dass sich die Nordkoreaner immer ihrer "Geschichte" bewusst sind und so nie Würde oder Respekt (in der Öffentlichkeit) verlieren würden.Außerdem waren sie nie "nur" auf der Straße unterwegs, sondern hatten immer ernsthaft ein Ziel vor den Augen, das aber nur "zur Arbeit" und "nach Hause" sein konnte, zumindest waren zu anderen Zeiten kaum Leute auf den Straßen. Groß Freizeit gibt es glaube ich nicht und jede Handlung ist darauf ausgerichtet den Leadern oder dem Land zu dienen oder es/ sie stolz zu machen.

 

Wir sind nicht der Feind

Es mag zwar sein, dass die USA und Japan "eternal enemies" sind, aber das richtet sich sicher nicht gegen die Menschen persönlich. Wir wurden nie feindlich behandelt, wenn dann nur mit Desinteresse und ich glaube auch nicht, dass man jemanden von Konversationen ausgeschlossen hätte, wenn derjenige gesagt hätte, er sei Amerikaner. Im Gegenteil waren die Leute mit denen wir geredet haben, sehr nett und interessiert. Andereseits kommen dann auch von den nettesten Personen (in Form unserer Guides, die mit uns auch herumgealbert haben) Sprüche, bei denen es einem wirklich kalt den Rücken runter läuft. Wir waren uns alle wirklich unglaublich sympathisch, aber ich glaube wir hatten auch Glück.

Sind die Menschen dort glücklich?

Glücklich ist vielleicht das falsche Wort, aber ich würde sagen, dass die Menschen in Pjöngjang(!) zufrieden sind. Es gibt die Essensmarken, es werden Wohnungen zugeteilt, man bekommt einen Job. So weit funktioniert das System, allerdings kann man keinesfalls von der Hauptstadt auf das ganze Land schließen. Es herrschen gerade auf dem Land Hungersnöte  und in manchen Gerüchten ist sogar von Kannibalismus die Rede.

Und der Job kann auch mal sein, dass man Kieselsteine am Rand einer Bahnstrecke weiß anmalt...

Alle mit einem Ziel vor Augen weiße unnötige Steine um Bäume

 

Die Fakten unserer Guides

Natürlich hat man einigermaßen schnell bemerkt, wenn man den Fakten nicht wirklich trauen sollte. Aber meistens kamen wirklich ehrliche Antworten auf die Fragen, die wir unseren Guides gestellt haben. Logischerweise sollte man seine Fragen ein wenig "verpacken" und sie nicht löchern, als wären sie in einem Verhör oder  gar vorwurfsvolle Fragen stellen, wie zum Beispiel warum sie denn keine Menschenrechte hätten (hat jemand aus unserer Gruppe so gefragt). Ich habe zum Beispiel als wir nach den Essensmarken gefragt haben, von meiner Omi erzählt und wie sie nach dem 2. WK auch solche Marken in Deutschland verteilt haben. Das schafft Verbundenheit und Interesse nach anderern Kulturen bei den Nordkoreanern und hat dazu geführt, dass uns auch ihre Marken oder sogar Personalausweise gezeigt wurden, was alles Andere als selbstverständlich war.

 

Das Verbeugen

Ganz klar Etwas, wo sich alle mit uns am Anfang schwer getan haben, aber letztendlich haben wir es alle auf "unsere Art" gemacht. Nicht um 2 Diktatoren unseren wirklichen Respekt zu zeigen, sondern mehr um unseren Guides und Nordkoeaner zu zeigen, dass wir ihre "Religion, Einstellung und Weltanschaung" respektieren und auch, um unsere Guides nicht in Schwierigkeiten zu bringen.

 

Nordkorea und die Technik

Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Land, in dem mit Maschinen von 1950 auf dem Land gearbeitet werden muss, eine Atombombe produzieren kann oder sogar schon hat. Ein Land, in dem eben doch einige Menschen eine kleine Solarzelle am Balkon angebracht haben.

 

Wahr und Falsch

Irgendwann kam uns nach unseren langen Gesprächen an den Abenden immer wieder mal der Gedanke, woher wir wissen was "wahr" und was "falsch" ist. Was ist wenn "unsere" Version der Geschichte falsch ist und die "nordkoreanische" Version wahr ist? Hoffen wir mal, dass das nicht so ist. undecided

Kennt Kim Jong Un die "wahre" Geschichte oder nicht? Und wer weiß es denn noch aus 1./2. Hand?

Wir sind mit unglaublich vielen Fragen gekommen, von denen viele beantwortet wurden und jetzt gehen wir mit viel mehr Fragen heim...

 

War es moralisch vertretbar Nordkorea zu besuchen?

Meiner Meinung nach, ja! Solange ich durch meine Anwesenheit nur ein Fünkchen dazu beigetragen habe, die Koreaner denken zu lassen, dass es auch noch andere "gute"  oder sogar "bessere" Länder gibt, außer ihrem eigenen. Auch wenn das vielleicht nur ein Winken aus unserem blöden Bus war oder ein kleines Gespräch gewesen ist.

Denn meiner Meinung nach kann man durch keine Verhandlung und keinen Krieg Nord und Südkorea auf die Schnelle wieder vereinigen. Man wird nicht die komplette Weltanschauung der Nordkoreaner von einem Moment auf den anderen ändern könne und zwar um 180 Grad. Vielmehr muss/ wird es eine langsame Öffnung Nordkoreas sein, durch Handel, Modernisierung, etc oder eben auch durch Tourismus!

 

 

Das war es also: Nordkorea, definitiv eine Reise wert, die einem allerdings mental viel abverlangt, und andererseits mein Interesse an der Entwicklung der beiden Länder in einen völlig anderen Zusammenhang gesetzt hat.

Kommunismus, Kontrolle, Krieg - Korea, ein Land, in dem sogar der Haarschnitt seinen Supreme Leadern nachempfunden wird und man immer denkt Kim Jong Un steht einem gegnüber wink

Cheers

Kommunismus, Kontrolle, Krieg - Korea (Tag 6 Kirche und Heimreise)

22Okt2016

Samstag 22. Oktober

 

Nach dem finalen Auschecken wurde uns noch eine von den 2 christlichen Kirchen in Pjöngjang gezeigt, was besonders interessant war, da Religion ja sehr umstritten ist. Wir durften zum Beispiel keine Bibeln mitnehmen, da die nur zur Eigennutzung erlaubt sind.

Der Pfarrer hat uns dann vieles erzählt und wir hatten wirklich die Möglichkeit sehr viele Fragen zu stellen. Eine Frage war dann natürlich auch, ob Religion und "Juche-Philosophie" (der koreanische Führergedanke) nicht schwierig zu kombinieren seien. Daraufhin hat der Pfarrer ganz leicht gelächelt, aber kam nicht zum antworten. Geantwortet hat dann der Mann, der schon die ganze Zeit ohne etwas zu sagen, neben dem Pfarrer stand und nicht unbedingt wie ein Minestrant aussah. Er meinte dann natürlich, dass das gar kein Problem sei.

Hier ist er

Da der ganze Kirchenbesuch sehr spontan war und wirklich ienzigartig, bin ich mir eigentlich recht sicher, dass das nicht unbedingt nur "ein" Kirchenangestellter war und das stellt auch nochmal einen sehr interessanten Abschluss zu meiner Reise dar.

Auf dem Weg zum Bahnhof und beim Straße überqueren, haben wir noch ein letztes Mal die Sonderbehandlung zu spüren bekommen, als alle anderen zurückgehalten wurden, als wir die Straße überquert haben.

Dann ging es auch schon wieder in unseren geliebten Zug und 4h Zugfahrt warteten auf uns. Allerdings war die Spannung noch nicht wirklich von einem abgefallen, da ja immer noch die letzte Kontrolle anstand und wenn man da auffällt, dann ist das schon ein mehr oder weniger großes Problem. Auf dem Bahnhof haben wir dann allo noch ein paar Bilder gemacht und auf einem ist auch der kleine Insider drauf, den wir useren Guides beigebracht haben und mit denen wir uns alle morgends im Bus begrüßt haben cool

Suuuuh Dude!

Dieses Mal habe ich mir dann die tausenden von Reisfeldern gespart und lieber ein wenig geschlafen und so verging die Zeit auch sehr schnell, bis wir wieder im Grenzbahnhof von Nordkorea gehalten haben.

Dort waren wieder 2 Kontrolle angesagt. Bei mir wurden sogar meine Medikamente gecheckt und die Englisch-Nordkoreanische Zeitung hat er ganz genau gecheckt und regelrecht gelesen. Ich dachte schon, er ist da so genau, weil ihm die Zeitung mit dem Bild von Kim Jong Un zu geknickt sei, obwohl ich das blöde Ding sogar extra deswegen um eine Flasche gewickelt habe. Hier wurde auch wieder nur ein Gepäckstück von jedem Gecheckt, aber auch sichprobenweise Fotos gecheckt und teilweise auch gelöscht, wenn die Gegend auf dem Foto zu arm, etc. aussah.

Aber alles lief gut und wie mussten Keinen aus unserer Gruppe dortlassen und konnten dann in den Sonnenuntergang nach China rollen.

Man hat die Erleichterung allen abends angemerkt und wir sind förmlich auf den Straßen Chinas herumgesprungen, weil wir uns so frei fühlten und das in China.

Abends gabs dann noch eine kleine Gruppendiskussion, aber dazu mehr in meinem abschließenden Eintrag

Am nächsten Morgen gings dann ohne größere Zwischenfälle zurück nach Hongkong)

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